Donnerstag:

 

Für heute hat Heiko einen Höhlenvorschlag unterbreitet. Er wollte mit uns in die Logarcek gehen.

Wir waren gegen Mittag mit Packen der Ausrüstung fertig und dann ging es los.

Die Höhle befindet sich am Ortsrand beim Kriegerdenkmal hinauf in den Wald. Nach einiger Sucherei fanden wir sie dann auch, allerdings nur mit Hilfe eines einheimischen Kundigen.

Da wir am Dienstag schon kräftig mit Steigklemmen und der Gleichen geübt hatten, funktionierte das alles ganz gut.

Trotzdem waren Wartezeiten oft nicht zu vermeiden. Es konnte an einem Seilabschnitt immer nur einer gleichzeitig ab- oder aufsteigen. Auch Erik kam mit der Technik sehr gut zurecht.

 

 

Die Höhle entpuppte sich zeitweise als rechte Schlammhöhle. Nach einem 20 Meter Abstieg mit Abseile gelangten wir erst mal in einen größeren Raum und dann über noch eine mit Seilen gesicherte Stelle in lange teils enge Gänge. Der Verlauf des Wassers war hier recht gut nachzuvollziehen. In der Höhle hielten wir uns bis zum Abend auf. Wir waren froh, wieder im Warmen zu sein und sahen alle aus wie Schlammmonster.

Ich denke, in der Höhle war es ganz gut, dass wir Heiko als Höhlenkundigen mithatten. Er hatte uns einige Dinge über Unfälle und die Schwierigkeiten der Verletztenbergung in Höhlen erzählt. Banale Dinge, die über Tage kein Problem darstellen, werden in der Höhle zu unkalkulierbaren Risiken. Was, wenn man einen Verletzten nicht durch enge Aufstiege transportieren kann und er langsam anfängt auszukühlen ...

 

 

 

 

 

Weiter

Logarcek:

Die Höhle erwies sich in unterster Etage als überaus  schlammig, war aber sehr interessant.

 

Links: Vorbereitung           Rechts:  Abmarsch